habe diese zeilen schon einmal in carphunter veröffentlicht, darum wird dieser bericht nicht für alle neu sein.
doch dann wurde diese seite gehackt und meine bericht war gelöscht. da dieser bericht von der donau handelt, würde ich meinen das diese zeilen nirgends besser passen würden als in dieses forum.
Die Donau Teil 1
Wo soll ich anfangen eine schwere Frage .Ich werde mit dem Strom beginnen den da habe ich leider nicht so viele erfolge feiern können .Ein guter Freund von mir Wohnt in Fischamend an der Donau in Niederösterreich und ist in den Donauauen aufgewachsen was er immer betont, hat aber trotz diesen widrigen umständen Deutsch und den aufrechten Gang erlernt. Spaß bei Seite Roman hat mich bei meinen ersten Fischzügen mit Rat und Tat unterstützt, ich als Teichfischer hatte anfangs so meine Liebe Not das könnt ihr mir glauben.
Die Strecke die wir befischten sieht folgender maße aus. Es ist eine riesige außen Kurve ca in der Mitte befindet sich die Einmündung der Fischa, Strom auf bzw. Strom abwärts sind Buhnen vorhanden Hört sich recht gut an oder?
Doch der Schein trügt den bis man zu den guten Plätzen kommt hast du einen Fußmarsch von ca. 1,5 km hinter dich gebracht .Das Leben ist hart aber gerecht. Wir probierten einige Futter Strategien aus, mussten aber feststellen das wenn Wasserstand und Jahreszeit nicht übereinstimmten bleiben die Bissanzeiger stumm. Dazu kommt noch das Nachtangelverbot und der umstand das dieses Revier schon zum Nationalpark Donau Auen gehört, also Fischerei verbot von März-Mai.
Die besten Monate sind unserer Meinung aber sowieso Juli und August wenn die Wassertemperatur so um 20 Grad ereicht hat. Den dann Treiben sich die Biester in den Buhnenfelder herum. Am liebsten Füttern wir ein Gebräu aus Boilies Frolic und Erdnüssen.
Als Köder sind Frolic und Erdnüsse jeden Bolie überlegen.
Zu den Beißzeiten kann ich nur sagen immer, soll heißen jederzeit kann das Geheule losgehen. Unsere Montagen sind extrem einfach gehalten. Ein 50cm langer antitangle Schlauch das Blei um die 100gr eingehängt im Savty Clip und ein abriebfestes No Knot Rig runden die Montage ab .Thema Haken! Scharf und Stabil.
Mein erster angriff auf den Donaustrom endete in einem Desaster. Ich informierte mich Täglich via Teletext über Wasserstand und Wetterlage, alles perfekt! In der Früh Zeitiger aufstehen das Gebräu abladen und zur Arbeit fahren diesen Vorgang wiederholte ich in einem Zeitraum von10 Tagen fünfmal bis es endlich soweit war. Am Freitag Telefonierte ich noch einmal mit Roman, neben bei erwähnte er noch irgendwas von Schiffen, Buhne nicht zu weit draußen sitzen, denn wen das Wasser kommt !!! ich hatte keine Ahnung was er damit sagen wollte.
Freitagabend noch schnell Auto eingeräumt natürlich nimmt man nur das nötigste mit ha ha.Ein100 Liter Rucksack gerammelt voll ich fass es nicht 30 kg Wiegt das ding mindestens. Plus Futteral und Sessel. Man kann doch nicht 8 Stunden auf Steinen sitzen was würden sich die Leute denken?
Es war 2 Uhr morgens als ich meine Reflexe das erste mahl Testen konnte. Der Wecker wollte gerade mit seiner Arbeit beginnen, beim ersten Ton habe ich schon angeschlagen, sory ich meine abgedrückt. Endlich an der von mir auserwählten Buhne angekommen. So jetzt stellte sich die Frage wo soll ich mein Gerät aufstellen, natürlich machte ich den größten Fehler den man machen kann, denn ich setzte mich ganz nach vorne auf den Buhnenkopf, ich konnte meine zwei Ruten Stromabwärts natürlich wunderbar ablegen ich war sooo stolz auf meine Platzwahl.
Natürlich hatte ich Anfängerglück! Denn das erste Schubschiff an diesem Tag kam Flussabwärts mit Volldampf voraus und hatte einen ordentlichen Tiefgang. Ich dachte mir noch , der nimmt aber sehr viel Wasser mit sich. Ich hatte das Gefühl als würde ich um 70cm gewachsen sein.
Kaum waren meine Gedanken verflogen hörte ich so ein komisches rauschen am Buhnenrand, ich Sah dem Unheil mitten ins Gesicht .Die Welle kam sah und siegte auf der ganzen Buhne, mein Takle und ich wurden regelrecht im Sturm eingenommen. Endlich wusste ich das auf meinem Rucksack nicht nur 100 Liter drauf steht sondern auch so viele reinpassen abzüglich Fotoapparat, Taklebox, Wage und, und, und, mein Sessel verkeilte sich Glücklicherweise mit einem Bein zwischen den Steinen, meine Ruten hatten schon lange ein Vollbad nötig ,und das Rodpot stand im wahrsten Sinne des Wortes wie ein Fels in der Brandung, Thema Abhackmatte, Ich wollte schon lange eine neue.?
Ich war um 10 Uhr wieder Zuhause meine Frau sah mich an und sagte ganz Trocken! komisch bei uns hat es gar nicht geregnet .Das war meine erste Bekanntschaft mit der schönen Blauen Donau.
Der zweite Versuch gestaltete sich viel einfacher, es war mittlerweile Juli geworden. Ich machte einen Ausflug mit meiner Familie zur Donau, zufällig begleitete mich ein Sack voller Leckereien natürlich für meine Liebsten (Den Karpfen) meine Frau wird es mir niemals Verzeihen. Als ich die Leckereien gerecht verteilt hatte konnte ich beruhigt den Ausflug genießen. Wir übersetzten die Donau mit einer Fähre, denn auf der anderen Seite gibt es ein tolles Restorante mit einem schönen Kinderspielplatz so verging der Sonntag wie um Flug.
Am Dienstag verabredete ich mich mit Roman der mich begleiten wollte .Wir bezogen wieder die Buhne des Schreckens, dieses Mal setzten wir uns ganz nach hinten zum Buhnen anfang Roman fischte Strom auf und ich Strom abwärts. Eine Rute wurde mit Frolic die andere mit Erdnüsse beködert.
Es war ca 8.00 Uhr als wir alles fertig hatten. Roman sagte so nebenbei das erst ein bar Schiffe vorbeifahren müssen dann werde es interessant .Die Wellen des 4 Schiffes hatten sich noch nicht beruhigt als sich meine rechte Rute verneigte und der Delcim um aufmerksam bat .Der Anschlag sahs und nach heftiger Gegenwehr konnte ich meinen ersten Strom Karpfen einen Spiegler mit 8,30 kg sicher landen.
Es folgten 3 weitere Fische so um 6 kg alle Fische Bissen auf Erdnüsse. Roman machte ein par schöne Fotos und bemerkte so nebenbei, Karpfen fischen muss nicht immer eine feuchte Angelegenheit sein.
Big Tom bedankt sich für die Aufmerksamkeit
Bis bald.
Es ist nicht genug zu wissen,
man muss auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen,
man muss auch tun.