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Spot-Suche  Unten

  • Der richtige Spot

    Um den richtigen Spot (Fangplatz) zu finden, sollte man auf einige Faktoren achten.
    Gewässer:
    Kanten, Schilfgürtel, Seerosenfelder, Plateaus, und Muschelbänke werden wegen dem hohen Nahrungsangebot bevorzugt von Fischen aufgesucht, und versprechen daher eine gute Aussicht auf Erfolg. Um solche Stellen zu finden, beginnt man sein zu befischendes Gewässer auszuloten (GTM oder Lotblei).
    Wind:
    Ein Fischer wie ich, der immer am selben Platz anfüttert und fischt, kann nicht immer die gleichen Windverhältnisse haben, daher achtet so ein Fischer eher weniger auf den Wind.
    Der Wind ist aber dennoch ein wichtiger Faktor bei der Spotwahl. Durch den Wind wird das Wasser mit Sauerstoff angereichert, und der Grund auch leicht aufgewirbelt, was wieder natürliche Nahrung an diesen Stellen anbietet. Ein Fisch der fressen will, wird somit an solchen Stellen nach Nahrung suchen. In diesem Fall ist es am Besten, wenn man gegen den Wind (in Ufernähe) fischt.
    Temperatur:
    Karpfen lieben (außer in der Winterzeit, niederer Metabolismus usw.) eine Wassertemperatur um die 20° C. Daher suchen sie sich „Wohlfühlplätze“ wie z. B. Plateaus oder Muschelbänke, welche im Regelfall höher liegen, und durch Sonneneinstrahlung besser erwärmt werden (da mach ihnen Fressen gleich doppelt Spaß). Das heißt aber nicht, dass bei 25° C Wassertemperatur keine Fische an diesen Plätzen anzufinden sind. Wenn z. B. durch Wind diese Stelle abgekühlt wird, gibt es obendrein noch ein besseres Nahrungsangebot, was die Fische wiederum anlockt. So hat Alles sein „Wenn und Aber“, doch als kleine Richtlinien kann man darauf achten, denn falsch kann es nie sein, wenn man sein zu befischendes Gewässer kennt, und weiß, wo, bei welcher Wetterbedingung, der Fisch zu finden ist.
    LG
    Erwin




    editiert von: gelöschterUser_1, 05.02.2006, 15:59 Uhr
  • Mein Hauptaugenmerk bei der Hot Spot Suche am Donaustrom gilt immer einer relativ große Bucht, wo eine deutlich erkennbare Umkehrströmung vorhanden ist.

    In meinem konkreten Fall, treibt das Wasser sogar einige hundert Meter ganz leicht entgegen der Strömungsrichtung. Dies mag zwar durchaus etwas ungäubig zu sein, ist aber tasächlich der Fall.

    Die Vorteile für so einen Angelplatz liegen natürlich deutlich auf der Hand. Infolge des wesentlich ruhigerem Wassers bleibt das Lockfutter und der Köder am Platz liegen und das Bleigewicht kann somit erheblich reduziert werden. Es ist hinlänglich bekannt, dass gerade die großen Donaufische ruhiges Wasser bevorzugen.

    Drohne


    ... der, der mit den Bienen redet

    Mein Forum: http://www.bienenforum.com
    Meine HP: http://www.bio-bienengarten.com
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