Neulich saß ich wieder mal zum entspannten Feedern an meinem Lieblingsdonauzufluss -der Thaya....
Etwas war allerdings gravierend anders als gewohnt - jedesmal wenn der Futterkorb das Wasser berührte und sich tausende von Lauben an den Krümeln labten, explodierte das Wasser in regelmäßigen Abständen -eindeutig Aspius aspius in Fresslaune-der Schied.
(für unsere germanischen Leser: "Rapfen"

)
Ich sah dem Schauspiel fasziniert 2 Stunden zu, bis ich beschloss eines dieser Silbertorpedos an den Haken zu bekommen -bloß wie? Erfahrunsgemäß sind Schiede gezielt eher schwer zu fangen, zumal mein
Spinnzeug daheim war....die Lösung des Problems war so einfach wie russisch: Eine tote Laube auf einem Crystal-Waggler unbebleit auf ca 60 cm gesenkt -um die Montage am Platz zu halten schaltete ich vor den Schwimmer noch ein Laufblei - die Montage positionierte ich ca 5 Meter vom gegenüber liegenden Flussufer und fütterte dann mit der Schleuder alle 5 Minuten einen kleinen Futterballen in diesen Bereich.
Es dauerte keine 10 Minuten und der Waggler war verschwunden -der Fisch zog in atemberaubendem Tempo Schnur ab - der Anschlag saß.....nach gutem Drill durfte ich 67 cm messen -nicht schlecht für den ersten Versuch, wie ich meine.
Bearbeitet von Sixpack am 16. Jul 2011 - 11:08 Uhr.
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