Werbung

Wenn´s nicht sein will !  Unten

  • Hallo Donaufischer icon_biggrin

    Auf Raubfische wollte ich angeln, an der Donau war gerade wieder einmal Hochwasser, eine trübe und hohe Suppe , bot sich mir, als ich in meinen Revier ankam.

    Ideal für Waller dachte ich mir, die Köfis die ich mit hatte, passten, mit ihren 35-40 cm , sicherlich auch in deren Beuteschema .

    Meine beiden 6,5 pfd. Ruten waren schnell montiert, und auf zwei ca. 30 m auseinander liegende Plateaus platziert.

    An beiden Plätzen sah man an der Oberfläche , starke Verwirbelungen, die von den sehr grossen Blocksteinen stammen, die sich bis einen Meter, zu Wasseroberfläche erstrecken.

    An diesen beiden Stellen konnte ich schon etliche Raubfische dingfest machen.

    Entdeckt habe ich die beiden Stellen durch Zufall, beim Twistern, der knallige Gufi, blieb trotz 50m Entfernung, sichtbar liegen.

    Um mir die Zeit zu vertreiben, schloss ich die Augen, und träumte vor mich hin, von grossen Fischen usw.

    Ein feiner Zeitvertreib, wenn nix geht.

    5 oder 6 "Klickser" meiner Multi, liessen mich sofort wieder hellwach meine Ruten beobachten... " Ah die Rechte "... , sofort war ich bei ihr, um nur nicht´s zu verpassen.

    Denn durch das falsche Timing beim Anschlag, mussten schon viele Raubfische ihr Leben , frühzeitig beenden.
    Darum schlage ich so früh wie möglich an, denn ein im Schlund gehakter Raubfisch, kann für keinen Fischer, ein Highlight sein.

    Aber der Biss wurde immer eigenartiger... wieder ein Klickser, die Rutenspitze bibberte leicht, wie eine Feederrute.

    "Also ein Wels is des nie und nimma..." , dachte ich mir, aber schaltete die Knarre aus , ging auf Fühlung, und setzte einen und , als ich Wiederstand spürte noch einen deftigen Anhieb.

    Was dann geschah, ging so schnell, das ich kaum reagieren konnte , die Rute wurde regelrecht krumm, der Druck der darauf lastete, war hart an der Grenze.

    " Ein U-Boot, aber nicht langsam ", er nahm mit einer Flucht ca. 40m Schnur, von der Multi, den Druck konnte der fischjedoch nicht lange halten, von ziemlich tief, schoss er an der Oberfläche, wie ein Dorado umher, " Ein Hecht, und was für einer ".....

    Ich hatte schon etliche Meterhechte gefangen, aber solchen Drill habe ich noch nie erlebt.

    Trotz guten Material, ließ mich der Bursche ziemlich alt aussehen, ich bekam ihn/ eher sie, keine Sekunde unter Kontrolle.

    Als ich die Kapitale endlich im Uferbereich hatte, sah ich, das mein Owner - Einzelhaken, am äusserten Rand saß ....

    " Das geht nie und nimma gut ", den Fisch mit sehr viel mehr Gefühl weiter gedrillt, " Nur keinen starken Druck ausüben ! " , jedoch Esox, ich schätzte sie auf 1,3 m dachte nicht ans Aufgeben, vor mir explodierte das Wasser, die Gischt spritzte und der Haken samt Montage kam mir entgegen geflogen.

    Aus und Vorbei, ich sank ins Gras und haderte mit meinen Schicksal ...... icon_frown



    Es war einer der besten Hechtdrill, den ich je erleben durfte, die Muskulatur des Hechtes und dessen Ausdauer war der Inbegriff ,dessen was für mich das Fischen auf der DONAU ausmacht.....


    Akzeptiere die Meinungen Anderer, auch wenn Sie Dir nicht gefallen !
  • Was soll man dazu sagen? Wenn ich dabei gewesen wäre, dann wär dir das nicht passiert. Dann hättest nämlich nicht amal einen Biss gehabt! icon_lol
    Anscheinend fangst nur was, wenn ich daheim bin! icon_eek icon_frown


    Der Gurkologe, dem die Frauen vertrauen.
  • Um die weiteren Beiträge zu diesem Thema lesen zu können, musst du dich registrieren bzw. einloggen.


Werbung


Nimm auch du an unseren Diskussionen teil und registriere dich kostenlos. Dazu brauchst du nur das Anmeldeformular auszufüllen und die Bestätigungsmail abzuwarten.