Tipps und Tricks zum Überlisten eines Karpfens in der kalten Jahreszeit
Im Winter, bevorzugt man einen hochatraktiven Köder, weil die Fische ihren Metabolismus herunter gefahren haben und nur wenig fressen.
Ein Karpfen bewegt sich im Winter erst in Richtung Köder, wenn dieser den Karpfen zum fressen animiert. Auch füttert man in der kalten Jahreszeit wenig bis garnicht an. Der Köder muss atraktiviert werden. Einfache Mittel reichen da oft schon aus.
Jetzt verrate ich einige meiner Geheimnisse.
Von der Firma Concept4You gibt es einen Super-Slimy. Das ist ein Pulver, welches, nach dem es feucht wird, zu einer schleimig klebrigen Masse wird. Der Köder (Boilie) wird nass gemacht, und in Slimy gewelzt. Nach dem Welzen legt man den Köder in ein Glas mit roten Mückenlarven (bekommt man in jeder Zoohandlung), welche wunderbar am Slimy festkleben. Dann legt man den Köder in ein Glas mit Proteinpowder (nochmal trockener Slimy tuts auch). Fertig ist der atraktive Winterköder.
In letzter Zeit habe ich von einem Spezi erfahren, dass er seinen Köder (Boilie) eine halbe bis eine Stunde vor dem Fischen, in Likör einlegt. Dachte erst, der will mich veräppeln. Als er mir aber dann die Fotos von den Fängen zeigte, und noch mehrere Fischer diese Geschichte bestätigen konnten, glaubte ich ihm.
Er schwört auf Cherry Brandy, Amaretto und Eierlikör. Also Freunde, einen Versuch ist es wert.
LG
Erwin
editiert von: gelöschterUser_1, 21.12.2005, 15:56 Uhr