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Grosser Fluss 13 bis 20 März 2010  Unten

  • Nach einigen malen be - und entladen des Autos ging es am 12.3.2010 um 19.00 Uhr Abend voll bepackt los in Richtung Italien. Nach 8 Stunden problemloser Anreise kamen wir um ca.6 Uhr früh im Waller camp Grosser Fluss an. Wir machten einen Zwischenstopp in der Steiermark und holten uns noch Köderfische.
    Als wir kurz vorm Ziel waren sahen wir bereits das es eine harte Woche für diejenigen war die bereits eine Woche hinter sich hatten, denn der Hafen und die Umgebung war leicht mit Schnee bedeckt und die Temperaturen waren unter 5 Grad. Aber was uns Motivierte war das sich hinter der Nebelwand bereits die Sonne durchkämpfte und wir wussten das der Wetterbericht einige schöne Tage bringen wird.
    So gegen 9 Uhr traf auch schon Mario (der Campbetreiber ) ein und auch die Guids kamen mit den Booten rein. Wir, das sind ich und Xandl (Alex) bekamen ein Boot zugeteilt und begannen es auch schon zu beladen. Am wichtigsten waren uns die Köderfische die ja eine lange Fahrt hinter sich hatten. Nach neugierigen öffnen des Beckens sahen wir das alle Köfis quick lebend waren was uns wieder sehr motivierte. Wir entschieden uns nach Absprache mit Jan (Guid) für einen Platz in der Nähe des Camps Flussaufwärts.

    Hier wurden eine Woche vor uns gute Fische gefangen und es war eine Einmündung in einen Altarm was wir für gut befanden. Wir machten mit Jan ein Einführungsguiding da wir in diesem Gebiet noch nie waren. Wir legten zunächst mal alle Ruten aus und bauten unser Bivvy auf. Alles schien perfekt, Wetter usw. was sich auch in der Dämmerung bereits bestätigte. Denn um ca. 22 Uhr hatte ich den ersten Biss auf einer Karausche und nach einen kurzen aber guten Drill war der erste Waller auf der Plane mit 165cm.

    War ja ein guter Anfang, denn wir wussten das die Fische nach einigen Tagen schlechten Wetter und Fresspause wieder Hunger haben mussten. Wir rechneten noch fest mit einem Fisch in dieser Nacht, aber als wir dann so gegen 00.00 Uhr einschliefen und am nächsten Morgen uns das Schubschief weckte wussten wir das es bei diesem einen Fische blieb. Nach einigen Diskussionen beschlossen wir noch eine Nacht an diesem Platz zu bleiben was sich für falsch herausstellte, denn wir waren in der 2ten Nacht ohne Fisch. Daher beschlossen wir den Platz zu wechseln und nochmal weiter Flussaufwärts zu fahren. So suchten wir die nächste Sandbank und bauten erneut unser Camp auf. Wir suchten uns die Kanten und fischten die Ruten in den Tiefen zwischen 1,5 und 4m was wir für die richtigen Tiefen hielten. Wir vertrieben uns den Tag mit Auslegen und Köderfisch fangen.

    Wir wollten ein paar Brassen und Barben überlisten was nicht schwierig war. So war es auch schon Abend geworden und nach einem ordentlichen Essen lehnten wir uns zurück und genossen einen perfekten Sonnenuntergang und die Natur pur mit ihren Geräuschen.
    Leider blieb es auch bei diesen Geräuschen, denn nicht ein einziger Piep war zu hören von unseren Bissanzeigern und somit beschlossen wir mal gut zu Frühstücken. Dabei entschieden wir nochmal eine Nacht an diesem Platz zu bleiben. Ein Telefonat mit Jan brachte uns zu diesem Entschluss da wir nicht die einzigen waren die keinen Fisch hatten. Es schien wieder eine Fresspause zu sein und somit hieß es wieder warten und warten bis unserer Lieblinge wieder Hunger hatten was sich auch am Abend bemerkbar machte. Denn es waren an der Oberfläche raubende Welse zu hören. Zwar nur ab und zu aber immerhin wieder Bewegung im Wasser und so gegen 21 Uhr bog sich Xandl Rute krumm und ein guter Fisch schien dran zu sein. Um keine Risiken ein zu gehen entschlossen wir ins Boot zu steigen um den Fisch von da aus zu drillen. Ganz schön kräftig meinte Xandl und seine Rute war echt krumm. Nach ca. 10 min. zeigte sich der dicke Waller an der Oberfläche und ich konnte ihn ohne Probleme landen. Schöner Brocken denn nach der Vermessung am Ufer zeigte das Maßband 173cm. Petri Heil kann man hier nur sagen.
    Nach einigen Fotos kam der Fisch wieder zurück in sein Reich uns voller Zuversicht hofften wir noch auf einen größeren.

    Nach ca. 20 min. wieder ein Biss aber das war es auch schon. Der löste nicht einmal die Reißleine. Der Puls war Hoch, kommt er nochmal oder nicht, leider entschied sich der Waller anders und die restliche Nacht verblieb ohne Biss.
    Die Nächte waren sehr kühl, aber am Tag hatten wir angenehme Temperaturen so um die 15 bis 17 Grad. Wir beschlossen den Platz wieder zu wechseln, das hieß alles abbauen, rein ins Boot und wieder auf die Suche nach der Perfekten Stelle die wir auch sehr schnell fanden. Was wir undbedingt machen wollten ist ein Strecke du driften das aber sehr schwierig war denn die Strömung dort ich echt heftig und somit nur bedingt möglich. Wir brachten aber zu mindestens einen Biss zusammen. Nach ca. 1 Stunde driften fuhren wir zurück an unseren neuen Platz und brachten wieder die Montagen aus. Diese Nacht brachte uns 2 Fische mit 150 und 130cm.

    Wir waren sehr zufrieden denn die Wassertemperatur stieg von Tag zu Tag was auf neues Fressen zu hoffen lies. Nach dieser Erfolgreichen Nacht blieben wir natürlich wieder an dieser Stelle und hofften auf mehr Fische, wo es auch bei der Hoffnung blieb, denn die nächste Nacht war ohne Fischkontakt.
    Somit war auch schon der letzte Tag und die letzte Nacht gekommen und wir fuhren einen Platz an, den wir schon am ersten Tag zur engeren Auswahl machten. Es war eine kleine Sandbank wo gerade 2 Liegen und das Tackle Platz hatten. Dahinter eine Steinbuhne wo Xandl beschloss 2 Ruten mit Pose abzuspannen und ich eine Rute mit Steinmontage ablegte. Die anderen Ruten legten wir Flussabwärts dicht am Ufer in ca. 2m Wassertiefe aus. Doch leider riss die Reißleine beim Spannen der Rute und somit mussten wir erneut das Boot starten und Wirbel machen was uns nicht so gefiel. Noch dazu sahen wir beim Anfahren des Platzes das auf dem Platz wo wir die ersten zwei Nächte verbrachten innerhalb von 2 Minuten 2 Dicke Welse überlistet werden konnten. Und zwar 237 und 232cm. Wahnsinn. Aber so ist das Fischen eben. Nach dem wir die gerissene Rute wieder neu ablegten und kaum am Ufer waren hatte ich auch schon der ersten Biss und konnte einen Waller mit 100cm an die Plane legen. Wieder neu ausgelegt und wir legten und in die Liegen. Was uns aufgefallen war das wir alle 2 Tage fische fingen, was wiederum hieß das heute die Nacht mit den Fischen sein dürfte was der erste Fisch auch bestätigte. Bis um 23 Uhr blieb es ruhig, doch was dann passierte nennt man Sternstunden am Po. So gegen 23.30 Uhr hatten ich einen Biss hinter der Steinbuhne und der Fisch zeigte mir einen Drill denn ich noch nie hatte. Meine Gedanken schwebten durch den Kopf, das ist er jetzt, der Fisch über 230cm, ich weis nicht was es war aber ich konnte den Fisch nicht drehen damit er auf mich zu schwimmt, ich machte 2 Umdrehungen an der Rolle und er nahm mir gleich wieder ordentlich Schnur, dieses Schauspiel ging ca. 20 min. und Xandl machte sich für die Landung bereit. Doch als der Fisch dann gelandet war, wusste ich nicht ob ich enttäuscht sein soll oder Freude zeigen sollte. Der Fisch war weit aus kleiner als ich dachte denn er kam auf eine Länge von 198cm.

    Aber gerade als der Fisch das erste mal die Oberfläche durchbrach war auch schon Xandls Rute krumm und die Post ging ab. Er konnte nicht mehr zurück denn er musste meinen Fische bergen und somit stand ich da mit 2 Ruten in der Hand bzw. eine in der Hand und die zweite zwischen den Füssen. Als nun mein Fisch sicher am Ufer war übergab ich Xandl seine Rute und er drillte den Fisch aus. Dieser war schon etwas größer. Er kam auf 224cm.

    Was für eine Nacht. Wir versorgten die Fische und setzten uns gerade auf die Liegen um etwas zu trinken als auch schon die nächste Rute von mir ablief. Schnell bei der Rute und Anhieb, wieder sitzt der Haken gut und der Fisch zeigte sich gleich an der Oberfläche doch nur kurz denn dann lieferte er mir einen tollen Drill und nach ca. 15 min konnte Xandl den Waller sicher landen und wir hatten einen weiteren von 209cm.

    Was ist das denn für eine geile Nacht dachte ich mir und wir klatschen uns ab.

    Nun war es doch noch so weit gekommen und wir konnten eine Geile Woche erlebten mit tollen Fängen. Am nächsten Morgen kamen noch die Guids und Mario zu uns und wir machten einige Fotos. Diese Woche wurden einige Fische über 2 Meter gefangen und viele darunter.
    Ich möchte mich sehr bei Mario und seinen Guids bedanken die Rund um die Uhr für uns da waren wenn wir sie brauchten. Egal ob sie uns was mitbrachten wie Batterien, Zigaretten usw. Es ist ein tolles, nettes Team in einen Gebiet wo viele gute Fische schwimmen. Wir werden im Mai wieder runter fahren und natürlich wieder Berichten.
    Also bis dahin allen die am Po sind ein Kräftiges Petri Heil.



    Bearbeitet von woodquarter am 19. Jan 2011 - 10:51 Uhr.
  • Echt geile Pics! Petri zu den Fängen!!


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