In letzter Zeit gibt es gerade im Spinnfischbereich eine Vielzahl an Entwicklungen und neuen Begriffen. Bei den meisten blicke ich selber nicht durch und einige sind auch nur uralte Methoden, die einfach nur einen neuen, natürlich englischen

Namen bekommen haben, etwa das Drop Shoten.
Da gibt es Twitchbait, schlanke Wobbler, die mit einem kurzen rucken eingeholt werden,
dann Crankbait, "normale", eher bauchige Wobbler, die einfach geworfen und wieder gleichmäßig eingeholt werden,
Jerkbait, hohe, seitlich flache Wobbler die oft keine Tauchschaufel haben und mit starken Schlägen (Jerks) eingeholt werden - dazu braucht man aber stabile Ruten und Rollen, da hier doch dauernd große Kräfte auf das Gerät wirken,
oder Stickbait, zigarrenförmige oder twitchbaitähnliche Wobbler die schwimmen und auf der Wasseroberfläche einen Zickzack-Lauf vollführen.
Wie gesagt, ich blicke selber nicht ganz durch und gebe hier nur das wieder, was mir selber erklärt wurde. Ich stamme eben noch aus der Zeit, in der man einfach einen Blinker durch das Wasser zog und auch fing.
Grundsätzlich würde ich aber sagen, in der kalten Zeit eher größere Köder, so ab 10 cm aufwärts, tief anbieten und gleichmäßig langsam, mit kurzen Stopps und gelegentlichen Sprüngen.
Sehr gut eigenen sich auch Gummifische, besonders weil sie mit den verschiedenen Bleiköpfen an die Strömung angepasst werden können. Einfach an gespannter Schnur absinken lassen und nach auftreffen am Boden wieder anheben und wieder absinken lassen.
Auch der gute alte Blinker ist immer für einen Hecht gut.
Ich hoffe du kannst damit etwas anfangen.
Es grüßt Willi.
Willi, der konservative Fischer, der gerne auch mal was neues probiert!