Jaja, die Donau.
Ich verbringe als Vorbereitung, gerade bei solchem Wetter wie jetzt, Stunden am Wasser, im Boot um Hotspots zu finden, die Fische zu finden, etc. Mir ist kalt, es regnet, oft sturmt es. Egal - ich will wissen wo meine gelben Freunde zu finden sind.
Dann habe ich meine HotSpots, kann sogar in der Kälte ein paar Fische ausmachen. Die Freude ist gross.
Das Wetter wird schöner, die ersten Strahlen erwärmen das noch saukalte Wasser, man kann vor die Haustür gehen, ohne eingepackt zu sein, wie ein Eskimo. Es ist Dienstag, die Wettervorschau sagt bis zu 20 Grad plus am Wochenende und strahlenden Sonnenschein voraus.
Am Samstag wird die Winterpause beendet!
Es ist Freitag, die Vorbereitungen für die erste Session laufen auf Hochtouren. Ja nichts vergessen, nochmals alles durchgehen. Plötzlich läutet das Handy. Meine Mom. Ein kurzes Tratscherl, dass mit einem Satz endet, der mir die Luft abschnürt:" Da Oidoam hot a scho wieder Hochwossa..."
Was bedeutet das für mich? Fischen gestrichen, alle Hotspots und alle vermeintlichen Futterplätze einfach weggefegt. Ich bin knapp an den Tränen.
Was sagt uns diese Geschichte? Die Donau ist nicht nur eine Herausforderung, sie bedeutet ständig umdenken, neu denken und viiieeeellll Arbeit.
LG
Daniel